Kurze Geschichte der
Orgelmakerij van der Putten
1989
gründeten Berend Veger und Winold van der Putten einen Betrieb in der alten
Werkstatt von Berends Vater. Beide Orgelbauer kamen mit einem anderen
Hintergrund in diese Firma. Van der Putten hatte das Fach bei der Firma Reil in
Heerde gelernt, Veger hatte einige Zeit als Musiklehrer gearbeitet und brachte
als Organist, Klavier- und Cembalobauer andere Fertigkeiten mit ein.
Erste Aufträge waren kleinere Restaurierungen und der Bau von Truhenorgeln, die
unter anderem für den bekannten Cembalisten Jaques Ogg und für das
Conservatorium Groningen gebaut wurden. Seitdem wurde der Betrieb
kontinuierlich weitergeführt, wenn auch mit personellen und räumlichen
Veränderungen. 1999 zog die Werkstatt in das frühere Rathaus in Finsterwolde
um, wo in heller Atmosphäre genügend Raum für die Zukunft vorhanden ist. Berend
Veger verließ 1999 den Betrieb.
Die Orgelmakerij van der Putten preist sich glücklich, im Orgelgarten von
Europa ansässig zu sein, deren Tradition sie sich verpflichtet fühlt
Das größte Projekt bisher war der Neubau einer Orgel für die evangelische
Kirche in Bremen Walle. Dieses Instrument durfte konsequent im Stile von 1650
gebaut werden, was Van der Putten auch veranlasste, eine eigene Gießerei
aufzubauen, in der Platten auf Sand gegossen werden können. In diesem Gebäude
hat auch der Groninger Glockengießer Simon Laudy seine Werkstatt.
Zum 1. Januar 2006
hat sich Winold van der Putten als Eigentümer und Geschäftsführer der
Orgelmakerij van der Putten B.V. zurückgezogen.
Obwohl er sich nach seinem schweren Verkehrsunfall im August
2002 erstaunlich gut erholt hat, hat sich herausgestellt, dass er die Leitung
der Firma nicht mehr wahrnehmen kann.
Die Firma wurde jetzt von der Geschäftsführerin,
Orgelbaumeisterin Ingrid Noack und der Firma Mense Ruiter Orgelmakers B.V.
übernommen.
Die Leitung und selbständige Fortsetzung der Firma ist in den
Händen von Frau Ingrid Noack.
Winold Van der Putten bleibt als freiwilliger Mitarbeiter mit
der Firma verbunden.
Gekürztes Werkverzeichnis
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1987 |
Portativ |
Groningen |
Privatbesitz |